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Nutzbare Ablagerungen im Westerwald

So wurden verwertbare Lagerstätte vorkommender Rohstoffe Anfang des letzten Jahrhunderts bezeichnet. In den letzten Beiträgen dieses Blogs wurden verschiedene, bedeutsame Rohstoffe im Einzelnen vorgestellt: Lehm – Löss, Basalt, Braunkohle und Bims und natürlich die Westerwälder Tone.

Entgegen der oft vorgetragenen Meinung Deutschland sei ein rohstoffarmes Land, zeigt die Wirklichkeit, dass es durchaus zahlreiche nutzbare Rohstoffe gibt. Sie sind vorhanden, die wirtschaftliche Nutzung erfordert eine ganz andere Betrachtung.

Im Westerwald sind in der Zusammenfassung folgende Vorkommen bekannt, von denen heute nur noch die Tone, der Basalt und vereinzelt der Bims eine Rolle spielen:

Erze:   Spateisenstein (manganreiches Eisenkarbonat)

            Eisenglanz (wasserfreies Eisenoxyd)

            Brauneisenstein (Eisenoxydhydrat)

            Kupferkies (Kupfer-Eisen-Sulfid)

            Schwefelkies (Pyrit)

            Bleiglanz (Bleisulfid)

            Zinkblende (Zinksulfid)

Braunkohle

Bruchsteine

Dachschiefer

Ton

Lehm und Lösslehm

Sand

Schotter und Kies

Bims

Hochflutlehm (lokal am Rhein genutzt)

Ebenfalls als Rohstoff anzusehen, soll Wasser (aus Quellen und Grundwasser) nicht vergessen werden.

In der Grafik sind die Rohstoffe übersichtsweise entsprechend ihres geologischen Alter vermerkt.


Quelle der Tabelle: S.M.Stanley Historische Geologie. Spektrum Akademischer Verlag Heidelberg Berlin Oxford, 1994)

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